SG Herne 70 / Dritte Mannschaft


26.08.12 SG Herne 70 III - Emscher Crange   2:1

Auch im zweiten Meisterschaftsspiel hatten die 70er erneut Heimrecht. Und so zeigten die Grün-Weissen auch von Beginn an, wer Herr im Hause ist. Die 70er eroberten das Mittelfeld und liessen lange keine Chance für den Gegner zu. Mit zahlreichen Doppelpässen wurden immer wieder gute Offensivaktionen eingeleitet. In der 20.Minute war es dann Serkan Karadag, der den um zwei Köpfe grösseren Gästetorwart gleich zweimal düpierte und zum 1:0 einschob. Am optischen Übergewicht der 70er änderte sich nicht viel. Zwar kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, die Angriffsversuche wurden jedoch von den starken Verteidigern Ciaccia, Sens und Marrow früh unterbunden. Und kamen die Stürmer doch mal in den Sechzehner, war Goalie Sascha Bohrmann stets zur Stelle. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause fasste sich Alex Kroll ein Herz und vollendete einen sehenswerten Angriff zum 2:0 Halbzeitstand. Nach dem Wechsel setzte der große Regen ein und der Platz wurde zu einem seifigen Geläuf. Aber die Herner schienen die bessere Schuhwahl getroffen zu haben. Und so wurden erneut jegliche Angriffsversuche bereits frühzeitig entschärft. Die SG-11 kam auch weiterhin zu sehr guten Möglichkeiten. Aber neben Sebastiano Ciaccia, der mit einm Rückzieher leider nur die Latte traf, fehlten auch den anderen Akteuren das quentchen Glück. In der 71.Minute starteten die Cranger einen Konter und schlossen diesen mit einem Sonntagsschuss zum 2:1 Anschlusstreffer ab. Dadurch euphorisiert, wurden die Gäste nun stärker. Aber 70-Keeper Bohrmann behielt stets ein waches Auge und entschärfte bis zum Abpfiff jeden Ball. Somit blieben die drei Punkte daheim. Ein gerechter und verdienter Sieg.

 

 

19.08.12 SG Herne 70 III - DSC Wanne-Eickel III    4:4

Das erste Meisterschaftsspiel der Saison 2012/13 fand bei 40°C statt. Doch die 70er hatten zu Beginn den kühleren Kopf im Glutofen. Durch zwei Lohre und ein Cetin Tor stand es nach 15 Minuten bereits 3:0 für die Hausherren. Und auch in den darauf folgenden 5 Minuten gab es weitere gute Tormöglichkeiten für 70. Erst nach etwa 20 Minuten fingen sich die Schwarz-Gelben und erzielten aus dem Nichts das 3:1. Nachdem die erste Halbzeit zur hälfte gespielt war, hatte der Schiedsrichter ein Einsaehen und unterbrach zu einer Trinkpause. Offenbar hatte DSC mehr Elektrolyte in den Getränken. Bis zur Halbzeitpause schafften sie noch den Ausgleich zum 3:3 und das nahezu ohne Gegenwehr der 70er. Als dann in der 69.Minute auch noch das 3:4 für die Gäste fiel, schien das Spiel endgültig zugunsten der Wanner entschieden zu sein. Doch die SG-Jungs bäumten sich nochmal auf und versuchten die drohende Niederlage noch zu verhindern. Und in der 75. Minute gelang dann auch Stürmer Alex Kroll noch der ersehnte Ausgleich. Ein Spiel unter widrigen Umständen endete somit 4:4.

 

22.07.12 SG Herne 70 III - PSV Bochum III

Der erste Test vor Saisonstart lockte die Polizeitruppe aus Bochum an die Voedestraße. Es war ein mässiges Spiel mit nicht vielen nennenswerten Torraumszenen. Nachdem jedoch Jens Lindemann zuvor noch eine klare Torchance versiebt hatte, machte er seinen Fehler nur kurze Zeit später wieder gut und sorgte mit seinem Treffer noch vor der Halbzeitpause zur 1:0 Führung für die 70er. Auch in der zweiten Hälfte fehlte "Linde" das nötige Glück und so setzte er einen Schuss leider nur an den Pfosten. Nachdem sich alle, auch die Gegner, schon mit dem 1:0 abgefunden hatten, schafften die Gäste fünf Minuten vor Schluss doch noch den Ausgleich. Nachdem Keeper Sascha Bohrmann den ersten Schuss noch grandios parierte, fiel dem "fülligen" PSV Stürmer der Ball erneut vor die Füsse und von da eher ungewollt ins Tor.

Fazit: Der erste Test fiel weitgehend positiv aus. Der Ball wurde laufengelassen und es waren durchaus schöne Spielzüge zu sehen. Jedoch fehlte, wie so oft, am Ende mal wieder die Puste

 

 

Am 21.06.12 ersetzte unsere dritte Mannschaft eine Truppe aus dem Sauerland, welche kurzfristig ihre Teilnahme am Kurt-Niklaus Turnier abgesagt hatten. Das mit durchweg B- und A-Ligisten bespickte Feld schien zunächst eine unlösbare Aufgabe für unsere C-Liga-Truppe. Doch nach einer knappen 0:1 Niederlage gegen Wacker Obercastrop folgte ein sensationeller 1:0 Sieg gegen SV Sodingen. Diese guten Ergebnisse reichten zwar nicht zum Einzug in die Endrunde, aber es war mehr als nur ein Achtungserfolg.

 

 

Beim diesjährigen internen Turnier der SG Herne 70 belegte unsere dritte Manschaft den dritten von 5 Plätzen. Ordentliches Mittelmaß

 

 

 

SG Herne 70 III - SV Wanne 11 III 1:3

Die Gäste aus Wanne reisten als Spitzenreiter in den sonnigen Herner Süden. Die 70er hingegen hatten mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen und mussten daher zahlreiche Stammspieler ersetzen. Doch die Truppe in Grün-Weiß lies sich davon nichts anmerken und machte von Beginn an das Spiel und kam bereits in der 4.Spielminute zum 1:0 duch Marvin Meyer. Auch im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte zeigten sich die Hausherren äusserst Zweikampfstark und Ballsicher. Immer wieder öffneten sie das Spiel und verlagerten das Geschehen überwiegend in der Hälfte der 11er. Leider blieb auch diesmal wieder die Abschlußschwäche das Manko der SG. Beste Torchancen wurden zum x-ten-Male vergeben. 1:0 hieß es dann auch nach den ersten 45 Minuten. Im zweiten Spielabschnitt wurden die Gäste zunehmend stärker. Nun erspielten sie sich ebenfalls aussichtsreiche Torschussgelegenheiten. Aber Schlußmann Sascha Borhmann parierte mal wieder ausgezeichnet. Auch die Abwehr um neu Libero Tommek Marrow stand wie eine Wand vor dem Tor. Nun wurde es eine richtig gute Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Jedoch investierte der Spitzenreiter in den letzten 10 Minuten mehr ins Spiel und konnte dann auch durch die bessere Kondition das Spiel in den letzten 5 Minuten für sich entscheiden. Einen Doppelack kurz vor Schluss konnten die 70er leider nicht mehr kontern.

Am Ende siegte die bessere Kondition. Die neu aufgestellte und z.T. mit kranken Spielern bespickte Mannschaft der SG70 brauchte sich jedoch zu keinem Zeitpunkt des Spiels hinter dem Spitzenreiter zu verstecken und war zum großen Teil sogar die bessere Mannschaft. Nun heisst es die Pause zu nutzen um die angeschlagenen und kranken Kicker wieder regenerieren zu können. Dann gehts in 14 Tagen weiter mit breiter Brust zum Auswärtsspiel-

Emscher Crange - SG Herne 70 III 2:3

 

Die stark ersatzgeschwächten 70er traten mit dem letzten Aufgebot an der Cranger Sportanlage an. Trotzdem suchten sie von Beginn an ihr Heil in der Offensive. Und so kamen die Gäste bereits nach drei Spielminuten zum 0:1. Eine scharfe Flanke von rechts, geschlagen von Marvin Meyer, konnte der Cranger Verteidiger nicht mehr klären und schob den Ball mit der Brust am eigenen Keeper vorbei ins eigene Netz. 0:1 Aber nur vier Minuten später bereits der Ausgleich. Eine lange Flanke genügte, um die Herner Abwehr zu überlaufen. Während die Verteidiger noch auf Abseits plädierten, schob der Emscher-Stürmer den Ball aus der Drehung an Keeper Bohrmann vorbei ins Netz. 1:1.

Danach schafften es die 70er lange Zeit nicht mehr so recht ins Spiel zu kommen. Immer wieder liefen sie sich in der Cranger defensive fest. Auf der anderen Seite entschärften Faby Dykirek, Bobby  Blank und Katze Sascha Bohrmann zahlreiche Abschlüsse der Emschertruppe. In der 34.Minute konnte sich Marvin Meyer über rechts freispielen. Sein eigentlich als Flanke gedachter Torschuss, senkte sich hinter dem Heimtorhüter ins Netz zum1:2. Das war auch der Halbzeitstand. Nach der Pause agierten die Gäste deutlich souveräner. Die Lücken, die sich noch in der ersten Hälfte an vielen Stellen des Spielfeldes auftaten, konnten nun durch mehr Biss und besseres Stellungsspiel verdichtet werden. Daher hatten die Gastgeber kaum noch Möglichkeiten, in den gegenerischen Strafraum zu gelangen. Auf der Gegenseite kamen die Herner immer wieder zu guten Konterchancen. Insbesondere Maik Lohre trieb den Motor an. So erzwangen die Gäste auch das 1:3 in der 65. Spielminute. Torschütze, nach langer Flaute, endlich wieder "Sumo" Wienkotte. Bei der mittlerweile deutlichen Feldüberlegenheit und dem zwei Tore Polster, sollte nun eigentlich das Spiel ruhig über die Zeit gespielt werden können. Doch der Schiedsrichter sah das ganz anders. Für zwei noch nicht ein mal Allerweltsfouls binnen sechs MInuten, sahen die Sportkameraden Wienkotte und Toku von der SG70 den roten Karton. Ein Witz worüber selbst die Gegner nur hämisch grinsen konnten. Nun hiess es, 15Minuten vor Schluss, mit 9 Mann den Vorsprung zu verteidigen. In der 80.Minute verkürzten die Cranger noch auf 2:3. Zu mehr Toren liess es die Gästeverteidigung nicht mehr kommen. Der dritte Auswärtsdreier in Folge war eingefahren. Aber leider hat der veraltete Schiedsrichter dafür gesorgt, daß zwei Leistungsträger in den nächsten Wochen freie Sonntage verbringen dürfen. Schade eigentlich. Wenn Spieler fehler machen, werden sie oft mit Gegentoren oder Sperren bestraft. Wer aber bestraft die Fehler der pfeifenden Zunft?

Sonntag sind die Besten der Liga (SV Wanne 11) zu Gast. Hoffentlich dürfen wir auch mit dem besten Schiedsrichter rechnen.

 

SG Herne 70 III - DJK Elpeshof 4:3

 

Eine insgesamt hitzig geführte und zugleich sehr zerfahrene Partie hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Abspielfehler und viele Fouls liessen keine ordentliche Partie aufkommen. Am Ende war es der eingewechselte Jens Lindemann, der kurz vor Schluss den Endstand zum 4:3 herstellte.

 

DSC Wanne-Eickel III - SG Herne 70 III 1:2

Zu Beginn des Spiels hatten die Gäste klare Feldvorteil, welche die schwarz-gelben mit Spielverlauf zunehmend auszugleichen versuchten. Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg zu Buche, da die SG insgesamt etwas mehr vom Spiel hatte. Individuelle Fehler hatten jedoch dazu geführt, daß die Hausherren immer wieder gefährlich vor dem SG Tor auftauchten. Aber mit einem Keeper wie Sascha Bohrmann im Tor, gewinnt man auch solche Spiele. Die Torschützen für die 70er waren an diesem Tag Kopfballungeheuer Serkan Karadag und Maik "Speedy" Lohre.

 

 

SG Herne 70 III - DJK Bickern Wanne 0:4

Zu keiner Zeit des Spiels hatten die Gäste zu befürchten, daß sie nicht als der klarer Sieger vom Platz gehen. Bickern Wanne zeigte eine starke Mannschaftsleistung, derer die SG 70 nichts entgegen zu setzen hatte. Das 0:4 war eigentlich am Ende noch schmeichelhaft, da alle Mannschaftsteile der Heimmannschaft eine desolate Leistung zeigten.

 

DJK Adler Rauxel II  -  SG Herne 70 III  0:5

 

Auf der wohl schönsten Sportanlage im gesamten Kreis kam es zur Auseinandersetzung zweier "Kellerkinder".

Doch die Gäste zeigten schnell, daß die drei Punkte auf jeden Fall mit nach Herne genommen werden wollen. Allerdings verpufften viele Offensivaktionen der 70er bereits vor dem Strafraum. Die Rauxeler wollten sich nicht kampflos ergeben und waren stets nah beim Gegenspieler und aggressiv im Zweikampf. Die Herner schafften es daher einfach nicht, das Mittelfeld und die Stürmer geordnet in Szene zu setzen. Hinzu kamen zahlreiche einfache Fehler. Erst ab der 30.Minute führten einige gute Angriffe zu einem Abschluss. Diese verfehlten jedoch entweder knapp ihr Ziel oder der Torwart war zur Stelle. Da auch die Rauxeler nicht viel ins Offensivspiel investierten, fand das Spiel überwiegend in der MItte des Platzes statt. Wenn die Hausherren jedoch mal in Strafraumnähe kamen, war bei Fabi Dykierek oder Jörg "Rose" Rosenkranz, den beiden Manndeckern, schluss. Die schwache erste Hälfte ging mit einem 0:0 zu ende. Die Halbzeitanalyse war klar: Genaue Pässe, flache Pässe und vor dem Tor auch mal den Kopf hoch nehmen. Gesagt getan. Bereits 4 Minuten nach Wiederanpfiff spielte Emin Toku Jens "Linde" Lindemann frei, der setzte sich auf der rechten Seite durch, nahm den Kopf hoch, legte noch mal quer auf den in der Pause eingewechselten Maik Lohre und der braucht freistehend nur noch einschieben. 1:0

In der 55.Spielminute fast ein Spiegelbild des ersten Tores. Wieder zieht Linde von rechts in den Strafraum und sieht erneut den links freistehenden Lohre, der abermals nur noch einschieben muss.

Die Hausherren verloren nun völlig die Ordnung und griffen oft mit "acht" Spielern gleichzeitig an. Die Verteidigung um Abwehrchef Olaf Dittinger hatte jedoch keine Mühe mehr, die Angriffsversuche frühzeitig zu unterbinden. Da sich die Adler nun hinten selbst entblösten, konnten die 70er nach belieben kombinieren und zu weiteren zahlreichen Torchancen kommen. Viele Torschüsse verfehlten leider jedoch ihr Ziel. Aber in der 69.Minute war es dann Lohre, der Linde mit einem mustergültigen Paß bediente. Linde liess vor dem Tor diesmal nichts anbrennen und verwandelte zum 0:3.

Die Rauxler kamen dann in der 73.Minute noch mal vors Gästetor. Der Stürmer umkurvte den Goalie Bohrmann, liess sich jedoch weit nach aussen drängen. Als er an der rechten Strafraumecke stand, setzte er zu einem sehenswerten Schlenzer um den Torwart an. Dieser Ball würde definitiv ins Tor gehen wenn.... ja wenn dort nicht Olaf Dittinger auf der Linie glänzend mit dem Kopf gerettet hätte. Fast im Gegenzug machte Linde sein zweites Tor. Erneut aufgelegt durch Lohre. Danach legten die Herner einen Gang zurück und kamen nur noch vereinzelt zu aussichtsreichen Angriffen. Es dauerte dann jedoch bis zur 84. Minute bis das letzte Tor des Tages fiel. HG Hoßfeld schnappte sich an der Mittellinie den Ball, umkurvte die wenigen noch vorhandenen Defensivspieler der Castroper und stand dann frei vor dem Torhüter. Auch dem liess er keinerlei Chance und schob lässig zum 0:5 ein. Das war auch der Endstand.

 

Fazit: Einer sehr schwachen ersten Hälfte folgte eine zweite Hälfte, wo jeder Spieler seine Aufgabe zu 100% erfüllte. Alle in der Halbzeitpause angesprochenen Fehler wurden in Halbzeit zwei vermieden. Auch wenn es der Gegner einem leicht gemacht hat, unsere Mannschaft lebt noch...!

 

SG Herne 70 III  -  SV Röhlinghausen II   1:4

 

Bei dem Heimspiel gegen Röhlinghausen hatten sich die 70er vorgenommen, den schlechten Saisonstart nun wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Die Anfangsphase machte auch mut, dieses Ziel zu erreichen. Das Mittelfeld, mit den beiden Motoren Lindemann und Toku, wurde schnell überbrückt und so kamen die Angreifer Cebi und Kotte immer wieder gefährlich in den gegenerischen Strafraum. Allerdings zeigte sich auch hier wieder deutlich, daß die Chancenverwertung in dieser Saison nicht die Paradedisziplin der 70er ist. So wurden zahlreiche gute Gelegenheiten ausgelassen. In dieser Drangphase ereignete sich dann in der 18.Minute folgende Szene. Die Gäste starteten einen Angriff, welcher jedoch vom Libero Olaf geklärt werden konnte. Cebi nahm den Ball auf, wurde dann glasklar gefoult, was der Schiedsrichter jedoch übersah. Der Gästestürmer nahm diesen Ball auf und drang in den Strafraum der Herner ein. Dort konnte er nur durch ein Foul von Helge Kowalewski gestoppt werden. Folge: Elfmeter. Dieser war natürlich berechtigt. Hätte der Schiri die Szene zuvor jedoch geahndet, wäre es zu der Elfmetersituation gar nicht erst gekommen. Den Elfer verwandelte der Röhlinghauser übrigens sicher. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel ohne viele Höhepunkte. Es ergaben sich zwar auch in dieser Zeit gute Einschussmöglichkeiten, aber irgendwie hätte das Gästetor heute 2m höher stehen müssen, damit was zählbares für die 70er dabei rausgekommen wäre. Zudem sorgte der hoffnungslos überforderte Schiedsrichter dafür, daß der Spielfluß verflachte. Es sollte sich noch herrausstellen, daß das Zeigen von gelben und roten Karten sein Hobby zu seien scheint. In der 38.Minute drang ein Röhlinghauser Angreifer von links in den Strafraum der Hausherren. Helge Kowalewski versuchte dies zu verhindern. Was er jedoch nicht verhindern konnte war, daß sich der Stürmer theatralisch fallen liess und der Schiri darauf auch noch reinfiel. Zweiter Elfer...! Torhüter Sascha Bohrmann war zwar noch mit den Händen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. 0:2

In der Zwischenzeit haben zahlreiche 70er Spieler nun bereits Gelb vom Schiri erhalten wegen "Meckerns". Hatte ich schon erwähnt, daß dieser Schiri hoffnungslos überfordert war?

In der 40.Minute wurde Emin Toku in höhe der Mittellinie rüde von den Beinen geholt. Emin verletzte sich in dieser Situation derart, daß er noch während des Spiels in die Klinik gefahren werden musste. Muss ich hierbei eigentlich erwähnen, daß es dafür keine gelbe Karte gegeben hat? Naja, der Spieler hat ja auch lediglich ein hartes Foul begangen und nicht "gemeckert".  Bis zur Halbzeit gab es dann nichts mehr erwähnenswertes.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Hausherren noch mal, daß sie sich noch nicht geschlagen gegeben hatten. Nun lief der Angriffswirbel weiter. Der aus der Verteidigung ins Mittelfeld aufgerückte Tom Marrow kurbelte nun das Spiel mächtig an und passte ein ums andere Mal zielgenau in die Tiefe. Aber immer wieder wurden beste Gelegenheiten ausgelassen. Es dauerte dann noch bis zur 65.Minute ehe Linde dann doch noch den Anschlusstreffer erzielte. Jetzt wurden erneut Kräfte frei in dem Glutofen an der Vödestr.

In der 73.Minute gerieten Serkan Karadag und ein Gästespieler im Eifer des Gefechts aneinander. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl hätte hier eine gelbe Karte für beide Spieler ausgereicht. Der Schiedsrichter sah das jedoch ganz anders und verteilte zwei mal Rot.

Die Angriffslust der 70er konnte dadurch jedoch nicht getrübt werden. Leider kam es nicht mehr zu einem Torerfolg. In den letzten drei Spielminuten erzielten die Gäste noch zwei Tore, welche jedoch beide aus klarer Abseitsposition erzielt wurden. Und wer sah das anders als alle Spieler und beteiligten Zuschauer? Ich glaub das kann sich jeder denken.

Endstand 1:4

 

 

Fazit: Die 70er machen im Moment eine Talfahrt durch. Nun heisst es, sich da selber wieder rauszuschiessen. Mit der Mannschaft sollte es möglich sein. Dazu müssen nur die Köpfe frei sein. Auf ein Neues -- Glück Auf

 

 

Spfr. Treff Wanne II  -  SG Herne 70 III   4:2

 

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SG Herne 70 III  -  FC Wanne   4:0

 

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SG Herne 70 III  -  RSV Wanne II   1:3

 

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SG Stephanus - SG Herne 70 III 2:3

 

 

Die Moral hat gesiegt

 

Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die 70er wieder auf den etatmässigen Torhüter Sascha Bohrmann zurückgreifen, welcher nach überstandener Rückenverletzung endlich wieder zur Verfügung stand.

 

Aufgrund der schwachen Torausbeute in den ersten beiden Meisterschaftspielen wurde der Sturm der 70er beim Spiel in Stephanus umgestellt. Mirko Schaaf und Jens Lindemann sollten nun für Furore im gegnerischen Strafraum sorgen und Andy Kotte sollte aus dem Rückraum agieren. Die Rechnung ging auf. Bereits in der zweiten Spielminute setzte sich Mirko Schaaf mustergültig auf halb links durch, schob den Ball kurz vor dem Torhüter nach rechts auf den mitgelaufenen Kotte, welcher den Traumpaß zum 0:1 abschloss. Alles schien wie geplant zu laufen. Auch die nächsten 10 Minuten gehörten den Gästen aus dem Herner Süden. Doch ab der 15. Minute überliessen die Gäste den Hausherren das Feld. Die Angriffsreihe der Staphanüsse, gespickt mit sehr schnellen und sprintstarken Spielern, setzten die Grün-Weissen nun mächtig unter druck. Und in der 20.Minute schafften es vier Abwehrrecken der 70er nicht, einen dribbelstarken Angreiffer von Stephanus zu stoppen. Dieser stand nun plötzlich allein vor dem Torhüter, sagte leise "Danke" und schob ein zum 1:1. In der 22.Minute sorgte eine unbedachte Äusserung gegenüber dem Schiedsrichter dafür, daß die Gäste nur noch mit 10 Spielern das Feld füllten. Gelb-Rot. Und nur eine Minute später gabs die Quittung. Die Heimelf erhöhte auf 2:1. Nun hiess es, dem Rückstand hinterherlaufen, bei schwülen Temperaturen und in Unterzahl. Keine guten Voraussetzungen. Allerdings schafften es Stefan Schmidt und Hexer Bohrmann immer wieder, die Angriffe der SGS verpuffen zu lassen. Somit ging es mit einem 1:2 in die Pause. Zum Wiederanpfiff zeigte sich jedoch etwas wie Moral und Kampfgeist in den schon abgeschriebenen Spielern der SG70. Insbesondere das Mittelfeld wirkte nun kompakter und spielfreudiger. In der 50.Minute erhielten die Gäste dann einen Freistoß, wenige Meter hinter der Mittellinie. Der älteste Akteuer auf dem Feld, Olaf Dittinger, nahm sich der Sache an und schlug den Freistoss hart in den Strafraum. Zwei eigene Stürmer verpassten den Ball, welcher jedoch weiter in Richtung 5Meterraum trudelte. Gerade als der Torhüter zugreiffen wollte, hielt ein SGS-Verteidiger den Fuß dazwischen und fälschte den Ball unhaltbar zum 2:2 ab. Danach kam es zu vielen guten Strafraumszenen auf beiden Seiten. Aber die 70-Abwehr um Chefverteidiger Björn Skomroch verhinderte die meisten Angriffe bereits vor dem Strafraum. Und setzten sich die Angreiffer einmal durch, war ein ums andere Mal Sascha Bohrmann, mit erstligareifen Reflexen, zur Stelle. Nach 72 Minuten schlug die Schaaf-Elf eine Flanke hoch in den Stephanus-Strafraum. Jens Lindemann stieg gefühlte 3m hoch, köpfte den Ball über den Torhüter hinweg in Richtung gegnerisches Tor. Dort stand bereits Serkan Karadag bereit, sagte leise "Danke" und vollendete zum 2:3.

Nun erhöhte SGS noch mal den Druck und kam weiter zu guten Torchancen. Aber an Sascha Bohrmann kamen sie nicht vorbei. 8 Minuten vor Spielende verringerte sich auch die Spielerzahl bei den Gastgebern. Ebenfalls Gelb-Rot. Die letzten Minuten des Spiels waren dann sehr hart umkämpft. Umso grösser war die Freude und Erleichterung, als endlich der Abpfiff ertönte. Auswärtssieg!!!

Fazit: Stimmt die Moral, stimmt auch das Ergebnis

 

 

 

SG Herne 70 III  -  ESV Herne II  1:2

Mangelhafte Chancenverwertung macht den Fehlstart perfekt.

 

Kurz vor Beginn des Spiels erhielten die 70er erneut die Nachricht, daß des Gegners erste Mannschaft Spielfrei hat und ESV II somit Verstärkung für ihr Team erhalten habe. Insbesonders beim Torhüter sollte sich das bemerkbar machen. Das Spiel verlief in den ersten 20 Minuten ausgeglichen, ohne nennenswerte Höhepunkte. Zwar schafte es die SG, häufiger als die Gäste, den gegenerischen Strafraum zu betreten, der gut mitspielende Torhüter des ESV verhinderte jedoch schon früh jegliche Torschussmöglichkeiten. In der 22.Minute brachen auch die Gäste durch die Defensive der 70er hindurch. Der Stürmer schoss aus 15 Metern dann aufs Tor. Leider wurde der Rettungsversuch von Helge Kowalewski zu einer unhaltbaren Bogenlampe für den Erstazkeeper Bobby Blank, so daß sich die Kugel zeitlupenähnlich unter der Latte ins Tor senkte. 0:1.

Der nun eingewechselte Jens Lindemann sorgte dann für Bewegung auf der rechten Aussenseite der Heimelf. Er schafte es, sich tief in den 16er der Gäste durchzutanken. So erarbeitete er sich zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten, vergab diese jedoch leider kläglich. Nun erarbeitete sich die Heimmannschaft aber ein Übergewicht und kam immer wieder zu starken Torchancen. Aber der Gästeschlussmann bewies eindrucksvoll, warum er in der ersten Mannschaft spielt. Bis zur Halbzeit sollte ein Torschussverhältnis von 6:2 auf den Zetteln der Trainer stehen. Das Ergebnis hiess bis dahin jedoch 0:1.

Zu Beginn der zweiten Hälfte liessen die 70er keinen Zweifel daran, daß der Sieger hier SG heissen soll. Torchancen über Torchancen durch Andy KOTTE, Jens Lindemann und HG Hoßfeld wurden zum Teil erstklassig pariert aber auch Kreisklasse vergeben. In der Abwehr liessen die Grün-Weissen nichts anbrennen. Trotz Verstärkung aus der ersten Mannschaft waren die Gäste hier deutlich unterlegen. In der 68. Minute startete jedoch der Gästestürmer einen Sololauf über die rechte Angriffsseite. Den eigentlich schon vertendelten Ball erarbeitete er sich zurück und liess den SG Schlussmann mit einem Beinschuss alt aussehen und vollstreckte zum 0:2. Kaum zu glauben, aber wahr. Die 70er wollten aber nicht aufgeben und liessen im Angriff nicht nach. Der eingewechselte Fabian Dykierek schlug in der 79.Minute eine präzise Flanke in den Strafraum. Ein ESV Verteidiger versuchte noch den Ball zu klären, schoss jedoch mustergültig ein zum 1:2. Erst der eigene Verteidiger schaffte es, den Schlussmann zu überwinden. Alle nun folgenden Angriffsversuche verpufften jedoch, so daß der Auswärtssieg für ESV nicht mehr zu verhindern war.

Fazit: Fehlstart.....

 

 

ASC Leone II - SG Herne 70 III  5:2

 

Katastrophenstart

 

Das Spiel stand schon vor dem Anpfiff unter einem schlechten Stern. Da die erste Mannschaft der "Italiener" an diesem Tag spielfrei hatte, versteckten deren Spieler ihre Zweitvertretung. Zudem waren zahlreiche Stammspieler der SG verletzt oder standen anderweitig nicht zur Verfügung. Die Wanner legten dann auch erwartend stark los. Das erste Tor erzielten jedoch die Gäste. Ein schneller Konter wurde mit einem Lupfer durch Andy "Kotte" Wienkotte zum 0:1 abgeschlossen. Danach sollte es aber nur noch zu einer Chance für die Gäste kommen, die aber leider aus guter Einschussposition vergeben wurde. Auch in der zweiten Halbzeit kamen die 70er nur noch zu einer Torchance, welche auch kläglich vergeben wurde. Lediglich ein Elfmeter kurz nach der Halbzeit sorgte nochmals für einen kleinen Hoffnungsschimmer. Den Elfer verwandelte Kotte gewohnt lässig und sicher. Letztlich setzte sich aber die italienische  Angriffsmaschine durch. Da die 70er eine ihrer schlechtesten Leistung der letzten Monate ablieferten, war das 2:5 noch schmeichelhaft. Aber jetzt gilt es, im nächsten Spiel ein Zeichen zu setzen und zu zeigen, daß dieser schwache Auftriit nur eine Eintagsfliege war. Denn die Spiele der letzten Wochen haben gezeigt, daß sehr viel Potential in dieser Truppe steckt.

 

Glück Auf

 

31.07.73  SV MIddelich-Resse  -  SG Herne 70 III   1:1

Schwere Füsse liessen nicht mehr zu

 

Anders als in den vergangenen Testspielen übernahmen die 70er von Beginn an die Regie über das Spiel. Die Defensive stand kompakt, das Mittelfeld zeigte sich überaus Ballsicher. Die Offensivabteilung war gut postiert und stets anspielbereit. Bereits in der 16.Minute erzielte Emin Toku dann das 0:1. Nachdem Andy Kotte sehenswert freigespielt wurde, bewegte er sich, verfolgt von zwei Verteidigern, aufs gegnerische Tor zu. Im richtigen Moment spitzelte er dann den Ball nach links auf den völlig freistehenden Toku. Der hat dann keine Mühe mehr, den Ball am bereits geschlagenen Torhüter vorbei ins Netz zu bugsieren. In der Folgezeit machte die gesamte Gästemannschaft eigentlich alles richtig. Was fehlte, waren weitere Treffer, die trotz guter Möglichkeiten jedoch ausblieben. Die 70er Abwehr und der erneut starke Torhüter Benny Czwickla liessen keine Gegentore zu. Somit ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel hatte man dann das Gefühl, daß die Gäste Schlaftabletten eingenommen hatten. Nichts, aber auch gar nichts schien mehr zu gelingen. Die Hausherren waren ebenfalls wie ausgewechselt. Nun hatten die Gelsenkirchener das Heft in der Hand. Immer und immer wieder rannten sie das Gehäuse der 70er an. Benny Czwickla und den Verteidigern war es zu verdanken, daß es noch beim 1:0Führungsstand blieb. In der 78.Minute erzielten die Resser dann per Kopf nach einer Standardsituation den unhaltbaren Ausgleichstreffer. 5 MInuten vor dem Ende der Partie schnappte sich Stefan Cebi Cebula kurz hinter der Mittellinie den Ball und startete einen starken Sololauf aufs Tor. Vor dem Torhüter versagten ihm dann aber die Nerven. Er hätte sich für eine der beiden Ecken entscheiden können, schoß jedoch den Torhüter halb hoch an. Der fing den Ball mühelos auf und sagte freundlich "Danke!". Sekunden vor dem Schlußpfiff parierte Benny Czwickla noch eine sehr gute Einschussmöglichkeit und sorgte somit dafür, daß das Spiel letztendlich gerecht Unentschieden ausging.

 

Fazit: Das schwere Freitagsspiel und die fehlende Regeneration war in der zweiten Hälfte deutlich spürbar. Nun heisst es in den nächsten Tagen, Knochen schonen und regenerieren.

 

29.07.2011   SV Bochum Vöde II  -  SG Herne 70 III  3:4

Die grösseren Kraftreserven entschieden das Spiel.

 

Der B-Ligist aus Bochum legte gleich mit einem Feuerwerk an Offensivfussball los. Die 70er fanden überhaupt nicht ins Spiel und hatten große Mühe, die Bälle aus der eigenen Hälfte rauszuspielen. Somit stand es bereits nach 20 Minuten schon 2:0 für die Heimmannschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Herner nicht einmal die Linien des gegnerischen 16er gesehen. Erst nach einer halben Stunde schaffte es die 70er Defensive, sich kompakt zu formieren. Damit wurde dann auch der Grundstein für mehr Ballbesitz im Mittelfeld gelegt. In der 34.Minute war es dann ein Mal mehr Andy "Kotte" Wienkotte, der das erste Tor für die Gäste erzielte. Nachdem die Bochumer Verteidiger bis an die Mittellinie aufgerückt waren, gelang es Emin Toku, mit einem genialen Paß in die Tiefe, den bulligen Stürmer Kotte auf den Weg in Richtung gegnerisches Tor zu schicken. Diese Chance lässt sich Kotte natürlich nicht nehmen und versenkte gewohnt sicher zum 2:1. In den folgenden Minuten übernahmen die Gäste dann die Hohheit im MIttelfeld und erspielten sich somit weitere gute Chancen. In der 42. Minute löste dann Mirko Schaaf sein Versprechen ein und glich das Spiel mit einem sehenswerten Treffer zum 2:2 aus. Schon vor dem Spiel kündigte er einen Treffer an. Gesagt getan. Doch im Jubel über den Ausgleichstreffer wurden die Defensivaufgaben vergessen. Nur eine Minute nach dem 2:2 erhöhte die Heimelf auf 3:2. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause.

Vom Anstoß zur zweiten Hälfte an, übernahmen dann die Gäste das Ruder. Mit viel Herz, Kampfgeist und Willenskraft wurden die Bochumer in ihre eigene Hälfte gedrückt und gehalten. Obwohl die Heimelf mit richtig guten Fussballern bestückt ist, schafften sie es nicht mehr, gefährliche Angriffe einzuleiten. Bei den 70ern machte sich die gute Vorbereitung insbesondere im konditionellen Bereich bemerkbar. Die Heimelf konnte kaum einem Angriff was entgegensetzen. Somit gelang Mirko Schaaf in der 63.Minute der mehr als verdiente Ausgleich. Versprechen somit doppelt eingelöst. In den folgenden Minuten versuchten die Vöder sich noch mal aufzubäumen. Aber Stefan "Cebi" Cebula liess an der rechten Defensivseite keinerlei Angriffe zu. Weiterhin erkämpfte sich H.-G. Hoßfeld ein ums andere Mal die Bälle der gegnerischen Offensive. Es schien nun so, als sei der B-Ligist am Ende seiner Kräfte angelangt, wodurch sich den 70ern nun weitere gute Einschussmöglichkeiten boten. Es lag nur an der Schussgenauigkeit, daß die Gäste sich noch nicht über einen weiteren Treffer freuen durften. In der 79.Minute erkannte Emin Toku einen Stellungsfehler des Vöder Torhüters und hielt daher aus 25 Metern aufs Tor. Der Ball senkte sich sehenswert über den Torhüter ins Netz und die 70er durften über den Treffer zum 3:4 jubeln. Um nicht direkt wieder im Gegenzug einen Treffer hinnehmen zu müssen, verteidigte die Gästeabwehr hart aber fair. Und liess bis zum Schlusspfiff keinen Gegentreffer mehr zu. Der zweite Sieg gegen einen klassenhöheren Gegner war perfekt.

 

Fazit: Die Quälix-Vorbereitung zeigt, daß zum Ende eines Spiels noch Kraftreserven vorhanden sind. Alles richtig gemacht.....

 

 

 

 

 

24.07.2011 SG 70 III - RSV Holthausen  1:0

Wienkotte macht den Unterschied

Gegen den B-Ligisten wurde es das erwartet schwere Spiel. Die Holthauser waren bestückt mit zahlreichen sehr guten Einzelspielern angereist. Insbesondere die Offensivabteilung der Gäste hat die 70er Abwehr zu Beginn des Spiels mehrfach ins Wanken gebracht. Jedoch viele zwingende Torchancen konnten sich die Rasensportler auch nicht erarbeiten. Und wenn es doch zu Einschussmöglichkeiten kam, war Schlussmann Benny Czwickla zur Stelle. Im Verlaufe der ersten Halbzeit wurde dann auch die Devensive der Heimmannschaft, um Abwehrchef Bobby Blank, stabiler, so daß dann auch endlich eigene Angriffe übers Mittelfeld nach vorne gespielt werden konnten. Immer wieder konnten hier Nadelstiche versetzt werden, letztendlich fand aber auch bei den 70ern der Ball den Weg ins Netz nicht. Somit ging die erste Halbzeit, in der die Gäste zwar Feldüberlegen waren aber die klareren Chancen auf Seiten der 70er zu verzeichnen war, mit 0:0 zu ende.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten begannen die Holthauser wieder mit schnellem Offensivspiel und brachten somit die Abwehr der SG in Probleme. Doch die Defensive der 70er hielt stand und wurde mit Verlauf des Spiels immer sicherer. Nachdem die Anfangsoffensive der Rasensportler abgeebbt war, konnte sich das 70er-Mittelfeld, um Emin Toku und H-G Hoßfeld, sortieren und mehrere gute Angriffe in die Wege leiten. In der 58.Minute war es dann so weit. Der stets aufopferungsvoll kämpfende Stoßstürmer Andy "Kotte" Wienkotte verwandelte eine gute Flanke von rechts, indem er den Ball unhaltbar in den Winkel bugsierte.  

Nun wurde es zu einer richtig guten Freundschaftspartie, mit Torchancen auf beiden Seiten. Die Gäste waren zwar weiterhin Feldüberlegen, aber das Kollektiv der SG sorgte letzlich dafür, daß zahlreiche Angriffe schon kurz hinter der Mittellinie abgefangen und damit eigene Konter aufgezogen wurden. Und so brachten die 70er den 1:0 Vorsprung auch ohne goßes Zittern über die 90 Minuten.

Fazit: Der B-Ligist besaß erwartungsgemäß die größeren Spielanteile, die besseren Torchancen verzeichnete jedoch SG 70. Und wie auch schon so Oft ind der vergangenen Saison machte Kotte den Unterschied, in dem er seine Durchschlagskraft wieder mal mit einem Tor bewiess. Aber nicht der Sieg allein macht Mut für die schwere Aufgabe der kommenden Saison, sondern die Spielweise an sich. Und sollten es die Hausherren schaffen, die "unforced errors" so gering wie möglich zu halten, dürfte ein erneuter Platz unter den ersten drei möglich sein.

 

GLÜCK AUF

 

17.07.2011 Polonia Bottrop - SG 70 III 5:0

Gegen die haushoch überlegenen Bottroper, die sich durch gute Neuzugänge für die Saison gerüstet haben, gab es kein Land zu sehen. Lediglich zu Beginn der Partie und Mitte der zweiten Halbzeit kamen wir zu sehenswerten Spielzügen und gelegentlichen Torchancen. Immerhin war es eine gute und laufintensive Trainingseinheit auf ungewohntem Untergrund.

 

 

15.07.2011 Internes Kleinfeldturnier:

Lediglich im letzten und entscheidenen Spiel gegen die 1.Mannschaft mussten wir uns geschlagen geben. Zuvor gab es drei Siege und ein Unentschieden. Daher erreichten wir letztendlich einen beachtlichen zweiten Platz beim diesjährigen internen Cup.

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